Quinton Records

Artists

Adrian Eröd

Seit Jahren begeistert der junge Österreicher an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, und international Publikum und Presse gleichermaßen mit seiner Vielfältigkeit als Sänger.

Ob als Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla („Die Sensation des Abends war Adrian Eröd als Figaro“, Wiener Zeitung) oder als Valentin in Gounods Faust („Adrian Eröd erzielt in berückender Klangschönheit den Triumph des Abends“, SZ), als Billy Budd („Adrian Eröd als exzellenter Billy…beeindruckt, ist traumhaft gut.”Kurier) oder als Lescaut in Massenets Manon („Allen voran zu nennen ist Adrian Eröd, als ein baritonal wie darstellerisch beeindruckender Lescaut.“FAZ).

Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern („Adrian Eröd ist ein fulminanter, darstellerisch wie sängerisch unerhört prägnanter Beckmesser“, Tagesspiegel). Inzwischen gastierte er mit dem Beckmesser auch in Zürich, Köln, Leipzig, Tokyo und Amsterdam. Seine Darstellung des Loge in der Wiener Produktion von Wagners Rheingold sorgte auch international für Aufsehen („Musikalisch bis in die kleinste Nuance ausgereizt, textlich bis auf jede Silbe verständlich, mimte er einen Loge von Weltformat“. OÖN), und bei den Bregenzer Festspielen feierte er einen sensationellen Erfolg als Shylock in der Uraufführung von André Tchaikovskys “The Merchant of Venice”.

Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette singt Adrian Eröd Partien wie Guglielmo, Conte Almaviva, Dr.Falke, Albert (Werther), Olivier (Capriccio) und die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“.

Neben der Wiener Staatsoper sang er unter anderem auch am Teatro Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frankfurt (Prospero in Adès’ The Tempest), der Tokyo National Opera (Guglielmo, Eisenstein), der Opéra de Paris (Olivier) und der Houston Grand Opera (Don Giovanni).

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg vom  Landestheater Linz über die Wiener Volksoper schließlich an die Staatsoper, die neben seinen kommenden internationalen Engagements auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Zukunft einehmen wird.
In nächster Zeit wird er zum Beispiel an der Semperoper in Dresden (Faninal), der Chicago Lyric Opera (Falke) und bei den Salzburger Festspielen zu erleben sein.

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich.
So sang er unter Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern, mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, unter Nikolaus Harnoncourt Bachs ”Matthäuspassion”, Orffs ”Carmina Burana” mit Fabio Luisi und Rafael Frühbeck de Burgos, Bachs ”Magnificat” und Brahms’ “Ein deutsches Requiem” unter Helmut Rilling und Mendelssohns ”Elias” mit dem Gewandhausorchester in der Leipziger Thomaskirche.

Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, beim Lucerne Festival, der Salzburger Mozartwoche, der styriarte Graz sowie dem Beethovenfest in Bonn auf. (Zusammenarbeit u.a. mit Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine, Ulf Schirmer, Thomas Hengelbrock, Marcello Viotti und dem ensemble modern).

Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher unter anderem im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding, beim Tokyo Spring Festival und dem Carinthischen Sommer in Erscheinung getreten, dabei verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch.
Auf Tonträger erschienen Aufnahmen von Liedern Franz Liszts und Schuberts Winterreise.