Quinton Records

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Tan Go Go

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  • Artist: Gerald Preinfalk
  • Catalog No: Q-0301-2
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Gerald Preinfalk’s WORD RAP about TAN GO GO:

Cheerful. Extremely sad. Perfect freedom.
Rythms of Tango – stolen. Stolen harmonies.
Quarter tones. A Viking on bass. Jazz. Fusion.
My loyal accordion player.
A violin from a world apart.
To live your very own egoism:
Play it like this! And some Piazolla.

What remained is TAN G O G O.

producer’s notes:

Tango ist en vogue. Auslöser für die erste Welle breiter Popularität war Astor Piazzollas „tango nuevo“. Piazolla entwickelte den Tango von der Tanzmusik zur Kunstmusik weiter, indem er die Elemente des traditionellen Tango mit Jazz, Rock- und Popeinflüssen und Elementen klassischer europäischer Musik verknüpfte.
Eine der interessantesten Jazz-Platten des tango nuevo ist das gleichnamige Album, das Gerry Mulligan gemeinsam mit Astor Piazzolla 1975 für das Label Verve produzierte. Danach wurde es wieder ruhiger um den Tango, bis der Ausnahmegeiger Gidon Kremer diverse Tangoproduktionen einspielte – seither erfreut sich diese Musik gerade in klassischen Konzertsälen großer Beliebtheit. Und doch hat mit der Entdeckung des Tango durch die Klassik die eigentliche Idee des tango nuevo gelitten. Zelebriert wird meist nur noch die Kunstmusik Tango in verschieden Kompositionen und Arrangements Astor Piazzollas. Was jedoch fehlt, ist die eigentliche Suche nach einer neuen Ausdrucksform für den Tango: „echter“ tango nuevo.

„Tan Go Go“ geht einen anderen Weg. Den Weg zur Improvisation. Die Improvisation als eigentliches Merkmal des Jazz, verknüpft mit Themen, Fragmenten und Stilistiken des Tango. Kunstmusik nicht als starre Papierform, sondern Musik, welche die Kunst in der Musik anhörbar und erlebbar werden lässt. Themen aus Kompositionen Astor Piazzollas klingen an um dann eigene, neue Wege zu gehen, aber auch neue Kompositionen aus der Feder von Gerald Preinfalk kommen zum Zug.

Tan Go Go – was vom Tango übrig blieb…

Line-Up

Gerald Preinfalk – saxophones, bass clarinet
Benjamin Schmid – violin
Klaus Paier – accordion
Per Mathisen – bass